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Christoph Schmitt

Schulschluss

Das Ende eines Konzepts

Buchcover: Schulschluss — Das Ende eines Konzepts von Christoph Schmitt

Schule ist nicht in der Krise.
Schule ist zu Ende.

Diese These vertritt mein neues Buch «Schulschluss. Das Ende eines Konzepts». Nicht als Provokation, nicht als Reformappell. Nicht als Einladung zur immer gleichen Pro-und-Contra-Debatte, sondern als Diagnose.

Dieses Buch argumentiert, dass die historisch gewachsene Form von Schule ihre Tragfähigkeit verloren hat. Nicht einzelne Fehlentwicklungen stehen zur Diskussion, sondern die Denkform selbst. Wer die Gegenwart ernst nimmt, kann Bildungsarbeit nicht länger an eine Struktur binden, die auf Voraussetzungen beruht, die nicht mehr bestehen.

Deshalb verweigert sich dieses Buch bewusst dem nächsten Programm, dem nächsten Modell, dem nächsten schulischen Zukunftsentwurf. Zuerst braucht es die Offenheit, das Ende von Schule als Möglichkeit ernst zu nehmen.

Die entscheidende Frage ist nicht mehr, ob Schule noch zu retten ist. Sie lautet: Welche Schlussfolgerungen ziehen wir daraus, dass es keinen Sinn mehr ergibt, weiter Zeit, Geld und menschliche Arbeit in die Reform einer überholten Struktur zu investieren?

  • Was bedeutet das für Politik?
  • Für die Ausbildung von Lehrpersonen?
  • Für Schulen selbst?
  • Für Eltern?
  • Für pädagogische Berufe?
  • Für eine Gesellschaft, die Bildungsarbeit neu denken muss?

Wer bereit ist, die Möglichkeit von Schulschluss nicht reflexhaft abzuwehren, sondern als Ausgangspunkt ernst zu nehmen, findet in diesem Buch eine konsequent entwickelte Argumentation.

Die Krise der Schule liegt in ihrer Form.

Schule funktioniert. Und trotzdem stimmt etwas nicht. Jugendliche sind erschöpft. Lehrpersonen stehen unter Druck. Abschlüsse versprechen Zukunft, geben aber immer weniger Orientierung. Reformen folgen auf Reformen. Doch die grundlegende Frage wird kaum gestellt. Dieses Buch stellt sie.

Es zeigt: Die Krise der Schule liegt in ihrer Form. Sie ist gebaut für eine stabile Welt mit klarem Wissen und festen Berufen. Diese Welt gibt es nicht mehr. Wissen verändert sich, Arbeit wird unsicher, Lebenswege sind offen. Schule aber hält an Messbarkeit, Vergleich und Kontrolle fest.

Dieses Buch liefert kein neues Konzept. Es fordert etwas Schwierigeres: innehalten, urteilen, neu fragen. Was soll Bildungsarbeit heute leisten? Und braucht es dafür wirklich die Form, die wir Schule nennen?

Erste Stimmen zum Buch

«Dein Buch 'Schulschluss' ist fast ausgelesen. Der Inhalt fühlt sich wie eine Befreiung an. Endlich sehe ich die Worte, die sich seit Jahren in mir angestaut haben, auf Papier. Danke an deinen Mut, dieses Buch zu veröffentlichen.»

Kerstin Kreß
Porträt von Dr. Christoph Schmitt

Dr. Christoph Schmitt

Christoph arbeitet seit über zwanzig Jahren an der Schnittstelle von Bildung, Ethik und Organisations-
entwicklung. Er war Lehrer, Rektor, wirkte in Forschung und Lehre an Hochschulen und berät Bildungsinstitutionen im DACH-Raum.

Keynote, Podium und Workshop

Das Ende des Konzepts Schule ist kein Grund zur Resignation. Es ist der notwendige Ausgangspunkt für neues Denken. Christoph Schmitt steht für eine Keynote oder für Impulse, für eine Diskussion, ein Barcamp oder einen Workshop zur Verfügung, um diese Diagnose in eurem institutionellen oder bildungspolitischen Kontext zu diskutieren.

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